Anbau von Grünteepflanzen
Der Anbau von grünem Tee erfordert sehr spezielle klimatische Bedingungen: Viel Sonne und viel Niederschlag sind für ihn ein muss. Unter diesen wiedrigen Umständen hat sich die Teepflanze zu einem wahren Lebenskünstler entwickelt. Ihre biochemische Wiederstandskraft vererbt sie an den aus ihr gewonnenen Grünen Tee, wodurch er seine seine außerordentlich heilende Wirkung entwickelt.
Grüner Tee wurde ursprümglich aus der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen. Die Pflanze wird seit Jahrhunderten in China und Darjeeling angebaut. Sie bildet zusammen mit der Camellia assamica die beiden Ur-Teepflanzen. Im Laufe der zeiten wurde beide Pflanzen immer wieder miteinander gekreuzt um immer feinere Aromen zu züchten. Diese sogenannten Assam-Hybride bilden heutzutage die Grundlage für fast alle Tee Grün- und Schwarzteesorten. Die Hauptanbaugebiete sind heutzutage China und Japan. In Japan wird fast ausschließlich grüner Tee hergestellt, während in China grüner Tee ca. 80% der gesamten Teeproduktion ausmacht.
Teepflanzen gedeihen am besten warmen Gebieten, in denen es viel regnet, gleichzeitig aber auch häufig die Sonne scheint. Die durchschnittliche Jahrestemperatur sollte bei 18°C liegen, wobei es nach Möglichkeit nicht frieren sollte. Entscheidend ist dabei vor allem die Niederschlagsmenge. 1600 Liter sollten es pro Jahr sein, wobei der Boden auf dem sie wachsen nicht sumpfig werden sollte. Genauso wichtig ist ein hoher Sonnenanteil, von im Optimalfall 4 Stunden pro Tag.
