Zubereitung von Grünem Tee
Im asiatischen Raum ist grüner Tee und dessen Zubereitung ein traditionsreiches Kulturgut. Rituale zur Zubereitung von grünem Tee erfolgen nach den exakten Regeln von jahrtausend alten Überlieferungen und können sich über mehrere Stunden hinziehen. Die Zubereitung und das Trinken von grünem Tee hat hierbei tiefgehende Bedeutung und ist Teil einer Meditation.
Wenn man die Zubereitung grünen Tees jedoch auf das wesentliche reduziert, geht es schnell und einfach. Damit grüner Tee jedoch sein Aroma und vor allem auch sein volle medizinische Wirkung entfalten kann, sollte man bei der Zubereitung einige essentielle Punkte beachten. Wichtig ist hierbei vor allem, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Übergießt man grünen Tee mit frisch kochendem Wasser werden wichtige Nährwertstoffe zerstör und seine medizinische Wirkung kann sich nicht voll entfalten Am besten läßt man das Wasser nach dem Kochen mindestens 5 Minuten lang abkühlen. Der grüne Tee bewahrt dann nicht nur seine Nährstoffe sondern hat auch eine angenehme Trinktemperatur. Bei hartem, kalkhaltigem Trinkwasser ist es empfehlenswert, das Wasser zweimal hintereinander kurz aufkochen zu lassen. Dadurch wird es weicher und intensiviert das ursprüngliche Aroma des grünen Tees.
Am besten ist es grünen Tee in Form von losen Blättern zu trinken. Beutel-Tees haben häufig eine mindere Qualität. Grüner Tee wird einfach lose in eine Tasse gegeben und mit warmen Wasser aufgberüht. Die Blätter des grünen Tees können sich dann im Wasser optimal entfalten und richtig durchziehen. Die Verwendung eines Sieb, einem Tee-Ei oder einem Tee-Netz ist nicht notwendig, sondern vermindert beim Ziehen eher die Entfaltung des Aromas.
Besonders wichtig ist die Temperatur der Tee-Wassers. Grüner Tee entfaltet sein Aroma optimal bei einer Wassertemperatur von 80°. Je heißer das Wasser, desto bitterer schmeckt grüner Tee. Empfehlenswert ist daher die Verwendung eines Wassertermometeres bei der Zubereitung.
